Zehn Jahre ist es her, seit ich erstmals in Schottland war, wenn
auch nur für ein Wochenende in Edinburgh. Immerhin besuchte
ich damals meine erste Destillerie, Glenkinchie. Seither führten
mich meine Wege mindestens ein Mal pro Jahr für ein bis zwei
Wochen in unser gelobtes Land. Während all diesen Reisen
habe ich Dutzende von Destillerien besucht. Sehr oft wurde dabei
zu Beginn der Tour darüber berichtet, dass der grösste
Teil Reststoffe in Futter für Kühe verarbeitet wird
und dass die Kühe – obwohl kein Alkohol im Futter vorhanden
ist - deswegen in Schottland besonders glücklich seien. Noch
öfter wurde mitgeteilt, wie glücklich die Engel über
Schottland wegen des Angelsshares – der Whisky welcher bei
der Lagerung verdunstet – sind. Dieser Beitrag soll aber
darüber berichten, wie glücklich, ich als Besucher in
den 21 Brennereien, die wir dieses Jahr ansteuerten, war.
Erfahrungsgemäss hängt sehr viel vom Eindruck, den
eine Brennerei hinterlässt, vom jeweiligen Tourguide ab.
Oft hatte ich in am selben Ort in verschiedenen Jahren sehr unterschiedliche
Touren. Entsprechend berichte ich hier lediglich von Momentaufnahmen,
die bestimmt nicht allgemeingültig sind.
Der Weg in die Speyside
Trotz
der Nähe zu Edinburgh und den entsprechend sehr vielen Besuchern
wurde ich bei Glenkinchie stets sehr freundlich
empfangen, was auch dieses Jahr nicht anders war. Die Tour wird
von professionellen, in der Regel einheimischen Guides geleitet,
die sich ziemlich gut in der Whiskyproduktion auskennen. Die Destillerie
ist schön gelegen und bietet auch innen einiges fürs
Auge. Einen grossen Pluspunkt sehe ich im abschliessenden Tasting,
bei welchem nicht nur Glenkinichie sondern ein grosser Teil der
gängigen Diageo Range (inkl. Flora & Fauna) kostenlos
probiert werden kann.
Ausser bezüglich der ebenfalls sehr schönen Lage und
Ausstattung, stellte die Glenturret Distillery
(präsentiert als Famous Grouse Experience) so ziemlich das
Gegenteil dar. Unsere Führerin war eine ausländische
Studentin, welche keine Ahnung von dem hatte, was sie erzählte,
die lästige Tour schnellstmöglich hinter sich bringen
wollte und uns mehrfach in wesentlichen Punkten schlichtweg falsche
Informationen weitergab; zumindest war es für mich neu, dass
Newmake blind machen soll… Am Schluss der gut zwanzigminütigen
Tour kamen wir in den Genuss eines Standard Famous Grouse und
das für £ 5! Ich war bisher zweimal in dieser Destillerie,
wobei der erste Besuch vor etwa acht Jahren keine bessere Erinnerung
hinterlassen hat.
Edradour bietet Gratistouren an, welche qualitativ
gut, aber oftmals etwas übervölkert sind. Die sehr kleine
Dimension und die schöne Anlage machen die Brennerei auf
jeden Fall besuchenswert. Sehr angenehm ist das angeschlossene
Cafe, wo diverse Signatoryabfüllungen zu sehr vernünftigen
Preisen verkostet werden können.
In fast unmittelbarer Nachbarschaft zu Edradour, mitten in Pitlochry,
befindet sich Blair Athol. Wie in allen Diageodestillerien,
die wir besuchten, war klar ersichtlich, dass sich dieser Konzern
sehr und in steigendem Mass um die Besucher bemüht. Auch
hier konnten wir eine gute Tour, mit guter Infrastruktur sowie
einem kompetenten und sehr engagierten Guide erleben. Denselben
Eindruck hinterliess der anschliessende Besuch bei Dalwhinnie
Distillery, welche schon alleine wegen der Lage auf einer Hochebene
umrahmt von Bergen und den wunderschönen Wormtubs ein Besuch
wert ist.
Speyside
Ganz
anderer Art war der Besuch bei Balmenach. Die
Destillerie verfügt über kein Besucherzentrum und kann
entsprechend nur nach Terminabsprache bei geringer Arbeitslast
besichtigt werden. Wir wurden vom Produktionschef durch die Anlage
geführt, der sich viel Zeit nahm, diverse Detailfragen beantwortete
und auch gerne über Balmenach, Inverhouse und die Industrie
diskutierte. Hier war erstmals auf dieser Reise klar erkennbar,
dass deutlich mehr in die Destillerien investiert wird als früher.
Wesentliche Teile des Equipments wurden oder werden erneuert.
Die Angestellten zittern nicht mehr ihre Jobs wie in früheren
Jahren, sondern sorgen sich höchsten um die Qualität
des Whiskys. Abweichungen beim Spirit werden wegen der kürzeren
Fermentierung aufgrund der angeordneten Produktionserhöhungen
befürchtet (so z.B. bei Aultmore). Aus Sicht des Geniessers
ist zu bedauern, dass sich Inverhouse offenbar entschlossen hat,
ihre Marketingbemühungen auf Pulteney und Balblair zu konzentrieren.
Deshalb wird in absehbarer Zeit keine Destillerieabfüllung
von Balmenach auf den Markt kommen wird, obwohl bis vor kurzem
Lagerbestände für einen zwölfjährigen angelegt
worden sind.
Die
bisher beste Destillerietour erwartete uns bei BenRiach.
Auch diese Destillerie ist grundsätzlich nur auf Vereinbarung
hin zu besichtigen. Wir wurden vor Ort von Stewart Buchanan erwartet.
Es folgte ein sehr detaillierter, spannender und witziger Rundgang,
welcher im Lagerhaus endete, wo wir einige Fässer ziemlich
eingehend begutachten konnten. Einmal mehr bestätigte sich,
dass 1968, 1975 und 1976 wirklich absolut hervorragende Jahrgänge
für BenRiach sind. Aber auch die unter den neuen Eigentümern
hergestellten Destillate waren für zweijährig schon
überraschend gut trinkbar. Am Ende eines sehr ausgiebigen
Nachmittags probierten wir dann noch einige Standardabfüllungen
sowie Newmake des Tripledistilled. Zu erwähnen bleibt, dass
die Wiederinbetriebnahme der eigenen Maltings voraussichtlich
2008 erfolgen wird. Zur Zeit wird vor allem noch auf die Abnahme
der „Health & Safety“ gewartet.
Bei Inchgower konnten wir uns mit Einverständnis
des Managers umsehen und wurden schliesslich in die Lagerhäuser
geführt. Eigentliche Touren bietet diese Destillerie nicht
an. Überraschend sind die grosse Fläche, über welche
sich die Gebäude erstrecken, sowie die niedrige Bauweise.
Wie verschiedene andere Destillerien bietet Glen Moray
eine Connoisseurs Tour an, genannt Fifth Chapter Tour.
Die Kosten dafür betragen (gut investierte) £ 15. Eine
vorgängige Terminvereinbarung ist notwendig, da der Manager
Graham Coull persönlich durch sein Reich führt. Wir
waren nur zu zweit und erhielten somit eine perfekt auf unsere
Interessen zugeschnittene Tour, bei welcher diverse Bereiche abgedeckt
wurden, welche von normalen Touren nie erfasst sind. Zumindest
habe ich bisher noch nie eingehend den Boden einer Mashtun mit
den ganzen Leitungen und der Mechanik von unten studiert! Am Schluss
nahm sich Graham Zeit für ein ausgiebiges Gespräch und
Tasting, welches neben der Standardrange den zweiten Mountain
Oak, einen 17er Port Finish sowie den Dreissigjährigen und
den 1962er umfasste. Bei den Standardabfüllungen macht sich
unterdessen die bessere Holzpolitik von Glenmorangie sehr positiv
bemerkbar.
An Aultmore bin ich über die Jahre sehr
oft vorbeigefahren, so dass ein Besuch überfällig war.
Nach einer Terminvereinbarung am Vortag nahm sich der Manager
Zeit, uns durch seine Brennerei zu führen. Auch hier wird
von den Eigentümern erheblich in die Produktion investiert.
Eindrücklich ist vor allem die ziemlich neue, sehr grosse
Edelstahlmashtun. Seit einigen Wochen wurde die Produktion von
fünf auf sieben Tage ausgedehnt, wodurch die langen Fermentationen
übers Wochenende wegfallen. Wie sich dies auf die Qualität
des Spirits auswirken wird, ist noch offen.
Erfahrungsgemäss die solideste allgemein zugängliche
Gratistour - zumindest in der Speyside - bietet Glenlivet
an. Es scheint, dass die ausländischen Studenten besser eingeführt
werden als an anderen Orten, auch wenn natürlich die Erklärungen
- wie bei solch öffentlichen Touren üblich - nicht allzu
tief gehen. An dieser Destillerie mag ich persönlich vor
allem das grosszügige Stillhouse. Am Schluss werden drei
verschiedene Glenlivets (12yo, 15yo French Oak und 18yo) offeriert.
Ausserdem können gegen Bezahlung die verschiedenen ½-Liter
Cask Strength Abfüllungen von Chivas sowie weitere Abfüllungen
des Konzerns (inkl. älterer Glenlivets) probiert werden.
Als Kontrastprogramm zur touristischen Tour bei Glenlivet folgte
ein sehr individueller und hervorragender Besuch bei Tomintoul.
Nachdem uns der Manager bei Tea and Chocolate ausführlich
über die Geschichte und die gegenwärtige Situation der
Destillerie inoformiert hatte, wurden wir vom Produktionschef
durch die eigentlich nicht öffentlich zugängliche Produktionsanlage
und den Vattingbereich geführt. Die Information war sehr
detailliert und äusserst unterhaltsam präsentiert. Am
Schluss folgte ein grosszügiges Tasting. Auch dieser Besuch
gehört zu meinen absoluten Highlights. Es ist sehr erfreulich,
dass solche Touren trotz des Whiskybooms nach wie vor möglich
sind.
Zurück über die Westküste
Nach den guten Erfahrungen mit den Dieageodestillerien konnten
wir es nicht lassen, auch noch bei Glen Ord reinzuschauen.
In die Maltings kamen wir leider nicht, aber auf der Tour hatten
wir einmal mehr Glück mit dem Führer. Ein whiskyliebender
schottischer Student hatte den letzten Tag in seinem Ferienjob
und bot eine sehr amüsante und informative Tour durch die
Brennerei. Um ihm seinen letzten Tag etwas zu versüssen boten
wir ihm unseren Reisewhisky (Glen Ord 1989/18yo, Old Malt Cask,
Sherry Finish, 808 btls.) an, der ihn ebenso zu begeistern vermochte
wie uns. Als Reaktion darauf erhielten wir nach dem neuen Singleton
of Glen Ord (nur für den asiatischen Markt, mit hohem Sherryanteil,
aber ziemlich lecker) auch noch den 28er und 30er Glen Ord sowie
einige weitere Premiumabfüllungen zur Verkostung. Zusammenfassend:
Ein sehr angenehmer Morgen mit einer klar überdurchschnittlichen
Standardtour (zum Glück musste danach mein Bruder und nicht
ich weiterfahren!).
Da
es gerade so nahe war, schauten wir wieder einmal bei Dalmore
rein. Die erste Tour in dieser Destillerie genossen wir vor vielen
Jahren mit dem damaligen Manager, bevor es ein Visitorcenter gab.
Aber auch nachdem die Destillerie öffentlich zugänglich
gemacht wurde erlebte ich hier sehr gute Touren. Dieses Jahr kam
es leider zur Ausnahme, welche die Regel bestätigt. Die Führerin
war unmotiviert und die Tour fiel oberflächlich aus. Immerhin
erfuhren wir, das Dalmore in letzter Zeit offenbar mit sehr stark
geröstetem und stark getorftem Malz experimentiert hat. Ersteres
führte zu unbefriedigenden Ergebnissen, letzteres soll gelungen
sein. Ein Besuch in dieser Destillerie lohnt sich aber auf jeden
Fall aufgrund der schönen Lage mit Aussicht auf die Black
Isle und der sehr ungewöhnlichen Form der Brennblasen (Cooling
jackets aus Kupfer um den Neck). Ähnliche Stills sind ansonsten
nur in Fettercairn zu bewundern.
Da
uns nach dieser Tour noch Zeit blieb, fuhren wir kurz hoch zu
Glenmorangie. Obowhl sehr viele Personen an der
Besichtigung teilnahmen, stellte sich die Tour als sehr sympathisch
heraus. Die hohen Brennblasen sind jedes Mal wieder eindrücklich.
Am Ende gab es den Standard 10er zum probieren und nach einer
Nachfrage wurden uns auch noch Drams des neuen Sauternes und Port
Finish sowie von zwei Singlecasks (Sherry und Bourbon, Distillery
only) offeriert. Der Sauternes und der Bourbon Single Cask waren
überraschend gut, erreichten aber nicht die Qualität
einiger ähnlich alter Abfüllungen, die wir später
in der Malt Whisky Society in Edinburgh verkosteten.
Nach all diesen Destillerien stand in der Folge die spektakuläre
Landschaft der Westküste im Vordergurnd, wo die Destilleriedichte
aber erheblich geringer ist. Zunächst führte uns unser
Weg für etwas Trekking nach Skye, aber Talisker
konnten wir natürlich nicht auslassen. Wir wurden ausserordentlich
freundlich empfangen und konnten uns als Friends of the Classic
Malts auch gleich ein Begrüssungsdram aussuchen. Die anschliessende
Führung war fachkundig und für eine Standardführung
interessant. Im Gegensatz zu anderen Brennereien (z.B. Glenmorangie
und Glenturret) war auch der Preis für die Distillery only
Abfüllung vernünftig, bei – wie bei Talisker fast
immer – wirklich guter Qualität.
Nach zwei Tagen auf der Insel fuhren wir der Küste entlang
Richtung Süden und stoppten bei Ben Nevis.
Die Atmosphäre dort ist immer etwas eigenartig. Die Einrichtung
des Visitorcenters wirkt anachronistisch, als ob man in den 70ern
stehen geblieben wäre. Auch die Leute dort machen einen leicht
uninteressierten, aber durchaus nicht unfreundlichen Eindruck.
Die Tour war soweit o.k. und der Führer bemühte sich
bei Fragen, die er nicht beantworten konnte, Leute aus der Produktion
zur Beantwortung zu finden. So kam ich in den Genuss eines kurzen
Gesprächs mit dem Produktionschef, von dem ich erfuhr, dass
in letzter Zeit jeweils vor der Silent Season mit stark getorftem
Malz produziert wurde, jedoch nur im Auftrag von Kunden. Es dürfte
auf jeden Fall spannend sein, ob in den nächsten Jahren ein
solches Fass seinen Weg auf den Singlemaltmarkt findet. Insgesamt
würde ich keinesfalls von einem Besuch abraten, auch wenn
ich das Gefühl habe, dass bei der Lage der Destillerie das
Potential für Besucher besser ausgeschöpft werden könnte.
An der Westküste entlang weiter nach Süden ist Oban
nicht zu verfehlen. Die Brennerei liegt zentral mitten im Ort.
Hier wird in touristischer Hinsicht offensichtlich sehr viel aus
der idealen Lage herausgeholt. Auch war das Personal sehr freundlich
und interessiert, was nach der guten Standardtour zu längeren
spannenden Diskussionen und Degustationen führte.
Ein
Besuch bei Tullibardine ist schon alleine deshalb
erfreulich, weil die Destillerie vor noch nicht allzu langer Zeit
ohne grosse Zukunftshoffnungen geschlossen war. Der heutige Komplex
zusammen mit einem Einkaufszentrum mag etwas kommerziell wirken,
hilft der Brennerei aber bestimmt, zu überleben. Auch hier
wird meines Erachtens das Potential aufgrund der Lage in der Nähe
von Glasgow und am Weg in den Norden sehr gut realisiert. Bemerkenswert
ist der übersichtliche Aufbau der Produktionsanlage. Ausser
der Mühle ist alles in einem grossen Raum untergebracht.
Von den Washbacks aus sieht man auf einen Blick die Mashtun und
die Stills. So wird der Grundablauf der Whiskyherstellung sehr
leicht verständlich.
Zum
Abschluss der Brennereibesuche folgte einer der Höhepunkte
dieser Ferien: Daftmill. Die Gebrüder Cuthbert
haben nach kurzer Bauzeit im Jahre 2005 ihre kleine Farmdestillerie
in der Nähe von Cupar eröffnet. Sie ist ähnlich
dimensioniert wie Kilchoman auf Islay. Es handelt sich dabei um
die vielleicht hübscheste Destillerie, welche ich je gesehen
habe. Untergebracht ist sie in alten Farmgebäuden, bei welchen
es sich um „listed buildings“ handelt, die mit Einverständnis
der Denkmalschutbehörde so umgebaut werden durften. Die Idee
der Eigentümer ist es, möglichst mit eigener Gerste
zu produzieren, wenn dies die Arbeitslast auf der Farm zulässt.
Entsprechend gering ist auch der Output. Im Jahr 2005 wurden nur
etwa 10-15 Fässer gefühlt. In den Jahren 2006 und 2007
waren es einige wenige mehr. Bei der Erstellung der Brennerei
wurden möglichst einheimische Handwerker berücksichtigt.
Die Brennblasen stammen jedoch aus Rothes. Die Form der Brennblasen
wurde aufgrund der Bilder von Stills anderer Destillerien ausgewählt
und danach mit den Experten angepasst. Massstab war, ob die beiden
Eigentümer den Whisky der jeweiligen Destillerie mögen
oder nicht. Hergestellt wird ein zweifach destillierter, ungetorfter
Spirit. Mit dem Cut ist Francis Cuthbert immer noch am Experimentieren,
damit er wirklich die gewünschten Noten im Newmake erhält.
Wir konnten Proben aus 2005er Bourbon Barrels und Sherrybutts
probieren. Der Spirit war schon überraschend reif und scheint
qualitativ sehr gut zu sein. Die erste Abfüllung will Francis
erst als etwa 10-jährigen auf den Markt bringen. Über
welche Kanäle der Whisky dann vermarktet werden wird, ist
noch offen.

Fazit
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass der Whiskyboom in den letzten
zehn Jahren deutliche Spuren in den Destillerien hinterlassen
hat. Es sind sehr viel mehr Brennereien öffentlich zugänglich
und bewältigen die angestiegenen Besucherströme. Trotzdem
ist es oftmals noch möglich sehr individuelle und spannende
Besichtigungen zu erleben. Auch wird gerade in letzter Zeit wieder
kräftig in die Brennereien – und nicht nur in Besucherzentren
– investiert. Die Stimmung dort ist denn auch deutlich zuversichtlicher
als noch vor wenigen Jahren. Vielleicht deshalb erschienen mir
dieses Jahr die Menschen in den Destillerien noch freundlicher
und hilfsbereiter als in früheren Jahren. In und über
Schottland sind nicht nur die Kühe und Engel glücklich,
sondern auch die Destilleriebesucher.
Lukas Burlet